I have a dream“(Martin Luther King 1963)

Und das ist mein Traum für 2018

Wilderness-Summer

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Back to the roots

Am 12.7. des Jahres 2018 starte ich als normaler Tourist in Richtung Skandinavien.
Am 21.7. möchte ich dann in Östersund (500 km südlich vom Polarkreis) sein. Freunde besuchen.
Danach weiter nach Lappland.
Noch Groß-Einkauf im Supermarkt und dann will ich mich für 4 Wochen in die Wildnis zurück ziehen.
Danach weiter zu den Lofoten und dann gemütlich heimwärts. Insgesamt wollen wir 2 Monate unterwegs sein.
Unsere Ausrüstung:
Geländewagen Defender 110 als Wohnmobil ausgebaut. Dazu ein separates Zelt und ein aufblasbares Kanu und das komplette Camping Equipment.
Im Auto werden wir ausreichend konservierte Lebensmittel haben, sodass wir nur 1 oder 2 Mal in die Stadt müssen, um nachzukaufen
Vorplanung:
Mit einheimischer Hilfe wollen wir uns die Genehmigung einholen, über diesen langen Zeitraum an dem auserkorenen Platz zu stehen und eine Angel Genehmigung kaufen.
Wir leben Outdoor:
Dort, an einer kleinen Bucht direkt am See angekommen, richten wir uns ein. Unser Bett befindet sich im Dachzelt auf dem Fahrzeug.
Hier sind wir auch sicher, falls sich wirklich mal ein Bär oder Wolf sehen lässt. Darüberhinaus stellen wir ein 4-Personen-Zelt auf, damit wir trotz Mücken draußen sein können.
Dann wird eine Feuerstelle eingerichtet und mit Steinen gesichert.
Darüber stelle ich ein 3-Bein mit einem Topf, damit wir hier kochen können. Alternativ haben wir einen Falt-Grill, der uns als Auflage für eine Pfanne dient.
Damit wir uns ausreichend mit Brennmaterial versorgen können, benötigen wir eine Säge, ein Beil oder Machete.
Nun kümmern wir uns um die Toilette. Ein Loch wird ausgegraben und über 2 Astgabeln wird ein Querbalken gelegt. Fertig ist das Plumpsklo.
Da außer uns niemand in der Nähe ist, benötigen wir keine Sichtschutzwand. Mit etwas Geschick kann die Astgabel als Klo-Rollen Halter fungieren.
Nun benötigen wir einen großen Baum, über dessen Ast wir ein Seil befestigen.
An diesem Seil werden wir die unverbrennbaren Abfälle in stabilen Säcken hochziehen, damit die Waldbewohner nicht ran können.
Im nächsten Schritt geht es um die Kühlung. Wir haben eine Kühlbox im Auto und eine Solaranlage, die uns bei sonnigem Wetter die wichtigsten Lebensmittel kühlt.
Darüberhinaus schaufele ich ein Loch in den Erdboden. Dort hinein kommt unsere fest verschlossene Lebensmittelkiste.
Im Boden versenkt, bleiben die Lebensmittel relativ kühl. Ist auch das erledigt, kommt in unmittelbarer Ufernähe ein Stab in den Boden.
An diesen Stab kommt ein Seil und an das Seil ein Netz. In das Netz packen wir unsere Getränkeflaschen und Dosen. Das ist also unsere Kühlbox Nummer 3.
Trinkwasser
Das Trinkwasser können wir einfach aus dem See holen.
Man muss das Wasser mindestens 5-7 Minuten kochen,
dann ist es keimfrei und kann nach Abkühlung in Flaschen gefüllt werden, die dann wiederum in unser Netz ins Wasser kommen.
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Kochen
Noch daheim werden wir uns Beef Jerky zubereiten. Das rohe Fleisch wird in dünne Streifen geschnitten und gewürzt.
Früher hat man die Streifen in der Sonne getrocknet. Heute kann man auch den Umluft Herd benutzen.
Bei Körpertemperatur muss das Fleisch etwa 20 Stunden im Ofen trocknen.
Weiteres Fleisch nehmen wir in Dosen mit, das wir dann je nach Bedarf mit Kartoffeln, Reis, oder Nudeln kombinieren können.
Mit Mehl, Wasser, Salz und Backpulver kann man relativ einfach ein Bennok-Brot auf offenem Feuer oder einem herkömmlichen Camping Kocher backen.
Darüberhinaus kann man auch Hartkekse verwenden und Brot in Dosen mitnehmen.
Bei der Zubereitung von Outdoor Nahrung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Für das Trinkwasser kann man als Geschmacksverstärker auch so etwas wie Brausepulver beimischen und am Abend vielleicht sogar mit einem Schluck Wodka abrunden.
Hygiene
Wir haben immer einen 10 Liter Wassersack dabei, an den ich einen kleinen Duschkopf dran gebastelt habe.
Sollte das Wasser im See zu kalt sein oder das Wetter zu ungemütlich, kann man angewärmtes Wasser in den Sack füllen und duschen.
Wir haben festgestellt, dass man sich mittels des guten alten Waschlappens mit 5 Liter Wasser sehr gut reinigen kann.
Zeit-Management
Unser Tag wir damit ausgefüllt sein, Holz zu sammeln. Ohne Holz kein Feuer und ohne Feuer keine Nahrung. Und dann ist da auch noch der Abwasch.
Natürlich werden wir zur Sicherheit auch ein Spülmittel dabei haben – wollen aber überwiegend unser Geschirr mittels Moos und Ufer-Sand reinigen.
Das geht hervorragend. Vor allem die vom Feuer geschwärzten Unterseiten der Töpfe und Pfannen kann man auf diese Art hervorragend reinigen.
Angeln
Auch wenn ich keinen Fisch esse, werde ich dennoch versuchen zu angeln.
Dafür haben wir das aufblasbare Boot dabei. Den Fisch zu fangen, ihn auszunehmen und entschuppen bereitet mir keine Probleme.
Nur essen mag ich ihn – im Gegensatz zu meiner Frau- absolut nicht.
Equipment
Für so einen Wildnis Aufenthalt benötigt man einige Dinge, die man zu Hause eher nicht auf diese Art verwendet.
Da ist erst einmal Watte und der Magnesium Feuerstarter, mit dem man ganz einfach ein Feuer entfachen kann.
Vorausgesetzt, man hat kleines und trockenes Holz. Falls nicht, kann man die fertigen Feueranzünder Tapps als Brandbeschleuniger verwenden.
Ganz wichtig ist natürlich das Messer. Und zwar ein großes Bowie-Messer, denn man muss mit diesem Messer schneiden, stechen, graben, schnitzen und schälen.
Und bei vielem Gebrauch ist natürlich ein Messerschärfer unersetzlich. Die sogenannten „S“ und Karabinerhaken sind ebenfalls unerlässliches Zubehör.
Irgendetwas muss man immer irgendwo aufhängen. Apropos aufhängen. Eine Wäscheleine darf natürlich auch nicht fehlen.
Man möchte ja doch mal gelegentlich eine frische Unterhose und saubere Socken anziehen. U
m die zu bekommen kann man Rei in der Tube mitnehmen oder einfach ein Stück Kernseife. Die baut sich zwar auch nur langsam ab aber immerhin schneller.
Passend dazu ist eine Faltschüssel recht praktisch.
Und da sind wir beim Thema „Falt“. Es gibt im Zubehör inzwischen fast alles als faltbar.
Salatschüssel, Kaffeefilter, Waschschüssel, Abfalleimer, Toaster und auch Wassereimer.
Insofern kann man auf kleinstem Raum sehr viel mitnehmen.
Mitnehmen muss man in diese Region auch einen Mückenhut und Mückenschutz-Creme. Die sollte man am besten Vorort kaufen.
Dort kennt man sich mit Mücken aus.
Relaxen
Wir haben unser Lager aufgebaut und wir haben Essen und Trinken. Was gibt es da schöneres, als am Seeufer zu sitzen und aufs Wasser zu schauen.
Wir sind nahe dem Polarkreis und die Sonne geht nur ganz kurz unter. Noch um Mitternacht ist es taghell.
Jetzt eine Pfeife stopfen und vielleicht ein gekühltes Bier dazu?
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I have a dream.
Und ich werde dieses Szenario nicht nur träumen, sondern ganz sicher realisieren.
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